Infos zum Wein und Essen - KEIBLINGER

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Wir wollen Ihnen eine kleine Einführung in das Wein-ABC geben.

Hier finden Sie Informationen rund um das Essen und zur richtigen Weinwahl.

Jeder kennt den Augenblick, wenn der Ober die Weinkarte vorlegt. Die Speisen sind schon bestellt und jetzt gilt es Weinkenntnis zu beweisen.

Sie finden unter anderem drei von uns ausgewählte Menüs, damit Sie unsere Weine herrlich dazu geniessen können.

Vielleicht ist auch für Sie das Eine oder Andere dabei, dass Sie noch nicht gewusst haben. Wir würden uns freuen wenn uns das gelungen ist.




Grundsätzlich gelten folgende Regeln:

Regel Nr. 1:

Weißer Wein zu hellem Fleisch, roter Wein zu dunklem Fleisch!

Am Beispiel Fisch sei das erklärt:
Der Säuregehalt des Weißweines begünstigt den Geschmack des Fisches und das Salz im Meeresfisch bringt den fruchtigen, erfrischenden Geschmack des Weißweines zur Geltung.

Im Gegensatz dazu bestimmt ein Stoff namens Tannin den Geschmack edler, in Holzfässern ausgebauter Rotweine.

Dieses Tannin ergibt meist - genossen mit dem salzigen Fisch - einen bitteren Geschmack, der in Verbindung mit den Fischölen einen nachhaltig metallischen Eindruck auf der Zunge und Gaumen hinterläßt. Rotwein paßt also besser zu Wild, Rindfleisch, Eier- und Nudelgerichten und Käse.

Weißwein zu Geflügel, Fisch, Schweinefleisch, kaltem Fleisch und Aufschnitten, zum Aperitif und zum Dessert.


Regel Nr. 2:

Leichte zartblumige Weine zu fein gewürzten Speisen, schwere, gehaltvolle Weine zu stark gewürzten Speisen.

Österreichischer Wein bietet hier eine große Auswahl .

Vom trockenen, leichten Grüner Veltliner über mittelschweren, milden Neuburger, den spritzig pikanten Riesling, den feinwürzig fruchtigen Welschriesling bis zu den schweren, vollen Rotweinen Blaufränkisch oder Zweigelt.

Einen Weißburgunder könnte man mit Kalbfleisch, einen Chardonnay mit Lammfleisch kombinieren, zur Ente einen Müller Thurgau trinken, zu Rindfleisch einen Traminer.



Regel Nr. 3:

Beginnen Sie ein Mahl mit leichten, einfachen Weinen, und steigern Sie Schwere und Süße bis zum Dessert.

Das beginnt beim Aperitif. Dazu empfielhlt sich statt stark alkoholischer Getränke ein Glas trockener, leichter Weißwein, zum Beispiel Grüner Veltliner. Oder eine trockene Spätlese, ebenfalls kühl serviert in einem kleinen Glas.

Scheuen Sie nicht davor zurück, zu einfachen, rustikalen Speisen auch einfache , rustikale Tischweine zu bestellen.

Die Gelegenheit zu Qualitäts- und Kabinettweinen haben Sie dann spätestens bei Austern, Krebsen, Lachs und Spargel: Weißburgunder, leichter spritziger Veltliner oder Riesling.

Und zum Dessert? Außer zu Obst und Schokolade wieder Wein: Prädikatsweine mit hoher Restsüße und intensivem Bukett. Sie haben die Wahl zwischen Auslesen, Beerenauslesen, Ausbruch- und Eisweinen und Trockenbeerauslesen.
Die Sorten: Traminer oder Muskat Ottonel


Regel Nr. 4:

Was Ihr wollt lautet Regel Nummer 4:

Dazu ist nicht mehr zu sagen, als Ihnen Mut zu ungewöhnlichen Kombinationen zu wünschen. Kein Kellner der Welt kann Ihnen einen samtigen Zweigelt zu Fisch (zum Beispiel in Rotwein bereiteter Wels) oder einen Riesling zum Hirschragout verwehren.
Sie sind der Gast, Ihnen muß es schmecken.

Sollten Sie trotz dieser Anleitung nicht in der Lage sein den richtigen Wein auszuwählen (nervliche Belastung) folgen Sie ungeniert Regel Nummer 5.


Regel Nr. 5:

Überlassen Sie die Bestellung einem Weinkenner, dem Kellner oder Sommelier.

Er wird Ihnen gerne behilflich sein.

Falls sein Rat nicht konveniert, tritt automatisch Regel Nr. 4 in Kraft.





 
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